augenblick mal
Theater. Kunst. Welt.
für Kinder von 3-10 Jahren
für alle Kita-Kinder
für Klassen 1 - 4
Mit augenblick mal halten wir für einen Moment inne. Der Spieler Joachim von der Heiden und die Musikerin Beate Wolff laden ein heranwachsendes Publikum zu Erlebnissen zwischen Theater und Kunst ein.
In einer sich stetig verändernden Raum-Installation, entstehen immer neue Geschichten, die es gemeinsam zu entdecken gilt. Dabei ist der Spieler immer ganz nah an den Kindern und bezieht sie unmerklich in sein Spiel mit ein, so dass sie hautnah einem Schaffensprozess beiwohnen und Teil des entstehenden Kunstwerks werden. Die Musikerin begleitet das Spiel mit Cello, Trompete und Xylophon und lässt Klangwelten entstehen, die neue Assoziationsräume schaffen.
Dabei möchten wir den Blick unserer jungen Zuschauer*innen darin schärfen, genau hinzusehen, was sie umgibt. Denn in der Welt des Denkens ist nichts wichtiger als der Blick, der es begleitet. Dies natürlich auch als Anregung für die Zeit nach dem Theaterbesuch, um die Welt mit anderen, eigenen Augen neu zu entdecken.
Den jungen Zuschauer*innen wird der Umgang mit Welt und die Welt der Kunst mit diesem Kunst-Stück verspielt und lustvoll nahegebracht.
augenblick mal heißt das Theaterstück, das zugleich ein Aufruf ist, die Zeit anzuhalten. […] Seit Joachim von der Heiden das theater monteure vor 30 Jahren gründete, hat er sich immer wieder als genialer Mittler zwischen bildender Kunst und Theater gezeigt. So ist es auch in dieser neuen Produktion. […] Was da letztlich vor aller Augen entsteht, ist eine Installation aus Farben und Formen, die wie eine Anleitung funktioniert, Gegenstände lustvoll in Beziehung zu setzen
Thomas Linden, Kölnische Rundschau, 14.05.2019
von und mit
Joachim von der Heiden
Musikerin
Beate Wolff
Dauer
45 Minuten
Uraufführung
12.05.2019
Bürgerhaus Stollwerck, Köln
Premiere der Neufassung
13.09.2022
Ratssaal, Sankt Augustin
Charlott Zerna | HNA | 2. Dezember 2024
augenblick mal: Ein interaktives Spiel mit Farben, Klängen und Humor beim theater monteure im Dock 4.
„Am Anfang ist alles schwarz“ – mit diesen Worten beginnt Joachim von der Heiden von den theater monteuren seine Performance augenblick mal. Die Zuschauer, etwa 40 an der Zahl, sitzen in Socken auf der Bühne, auf Bänken, quer zueinander. Eine familiäre Wohnzimmer-Atmosphäre entsteht, in der sich das Publikum vom Zuschauer zum Teil des Geschehens entwickelt.
Von der Heidens Suche nach dem Schwarz und Weiß entwickelt sich zu einer Reise voller Farben, Klänge und einer Fülle an Perspektiven.
Die Szenerie am Sonntag in der Halle von Dock 4 auf der Bühne ist ein Baugerüst aus Schnüren, bunten Bällen und Papierhüten – eine sehr klare Architektur, deren Inhalt sich jedoch ständig verwandelt. Die Bälle werden zu Clownnasen, Schnüre mit weißen Kugeln zu augenartigen Gebilden. Die Requisiten dienen sowohl als Kulisse als auch als Kostüm.
Das Publikum wird Teil dieses Abenteuers. Ob es darum geht, einen Ball zu fangen, der dann doch nicht kommt oder Schnüre zu halten – als wäre man gemeinsam auf einem Segelboot. „Soll ich mal übernehmen?“, fragt eine Frau. Als das Telefon einer Zuschauerin klingelt, möchte von der Heiden selbst gleich rangehen. In diesen Momenten wird deutlich: augenblick mal ist ein Raum, in dem nichts falsch gemacht werden kann, wo Spontaneität gefeiert und jeder unperfekte Augenblick eine neue Perspektive beschert.
Die musikalische Begleitung von Beate Wolff verleiht der Performance mal humorvolle Dramatik, mal Leichtigkeit. Ihr Zusammenspiel mit von der Heiden ist besonders eindrucksvoll, wenn sie schrille Trompetenklänge erzeugt und er Luftballons aufbläst, um sie dann wieder entweichen zu lassen – erstaunlich ähnliche Töne, nur dass ihr Gesicht an lebendiger Röte gewinnt und er unbeeindruckt bleibt. Die Aufführung erzeugt eine warme Atmosphäre. Trotz der interaktiven Elemente gibt es keine Scheu, sich einzulassen. Es ist, als würde man gemeinsam auf einer kleinen Abenteuerreise sein, und dabei darf auch mal das Telefon klingeln.
Thomas Linden | Kölnische Rundschau | 14. Mai 2019
Joachim von der Heiden zeigt das neue Stück vom theater monteure
Das Schwarz und das Weiß langweilen sich. Sie beginnen das Gelb, das Blau und das Grün zu erkunden. Bald sind es aber nicht allein die Farben, sondern auch die Formen mit Kugeln, Dreiecken oder Linien, die der Welt der Abstraktion spielerisch Leben einhauchen. augenblick mal heißt das Theaterstück, das zugleich ein Aufruf ist, die Zeit anzuhalten.
Genau das geschieht, wenn Joachim von der Heiden mit seinem Solo im Stollwerck beginnt. Stille breitet sich aus, es scheint so, als könnte man die Konzentration im Saal greifen. Das junge Publikum ist gespannt darauf, was nun geschieht, und es vertraut diesem Spieler, der nur wenige Worte braucht, um seinen Zauber zu entfalten.
Was sich hier ereignet, hat viel mit Konstruktivismus und Dada zu tun. Seit Joachim von der Heiden das theater monteure vor 30 Jahren gründete, hat er sich immer wieder als genialer Mittler zwischen bildender Kunst und Theater gezeigt. So ist es auch in dieser neuen Produktion – auf einem stählernen Reck zieht er Seile wie Notenlinien auf, Kugeln und Ballons holt er aus spitzen Tüten, klemmt sie auf die Leinen, nutzt den Boden für Füllhörner und unterteilt die Zeit in Musiken. Das Publikum sitzt um das Geschehen herum, schmunzelt und kichert, da stets ein heiliger Ernst über der Szene liegt, der jeden Moment in einem entfesselten Lachen münden könnte.
Was da letztlich vor aller Augen entsteht, ist eine Installation aus Farben und Formen, die wie eine Anleitung funktioniert, Gegenstände lustvoll in Beziehung zu setzen.
Hans-Dieter Peine | Rundblick Sankt Augustin | 29. Mai 2019
theater monteure hielt im Ratssaal die Zeit an.
Wie bringt man drei- bis achtjährigen Kindern Theater und Kunst nahe? Joachim von der Heiden, Leiter und Macher von theater monteure, dem Freien Kinder- und Jugendtheater aus Köln, sagt dazu: „Ich will für meine jungen Zuschauer einen Teppich ausrollen und Kunst vor den Augen der Kinder lebendig werden lassen. Ich will Ihnen ein Zeitfenster öffnen, in dem sie sich beim Zuschauen und Mitmachen ihrer Phantasie anvertrauen.“
Diesem Gedanken folgend entstand auch das neueste Stück von theater monteure mit dem Titel augenblick mal, dass am Dienstag letzter Woche im Ratssaal der Stadt aufgeführt wurde. Leider nur vor knapp 50 Kindern aus sage und schreibe einer KiTa der Stadt Sankt Augustin sowie einer Klasse der Heinrich-Hanselmann-Schule. Dies tat der Aufführung aber keinen Abbruch. Joachim von der Heiden stellte den ersten Kontakt mit seinen kleinen Gästen schon im Foyer her. Er nahm sie nahtlos mit in seine Installation aus einem aufgebauten Baugerüst mit variabel aufgehängten Schnüren und Obsttüten, in denen farblich sortierte Kugeln, Ballons und Kleinteile darauf warteten, zum Erleben erweckt zu werden. Das Spiel funktioniert. Das junge Publikum sitzt um das Geschehen herum, schmunzelt, kichert und würde am liebsten mitspielen. Für eine Dreiviertelstunde fesselt von der Heiden mit seinem Solo die Anwesenden so, dass man die Konzentration beim Miterleben im Ratssaal greifen kann. Dazu bedurfte es nur weniger Worte zu Anfang und zum Ende des Stücks. „Und dann könnt Ihr, wenn Ihr rausgeht, Euch die Farben draußen anschauen und Euch die Welt mit Euren eigenen Augen ansehen.“
Heike Henze-Bange | Leitung Kunstvermittlung, Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Remagen | Juni 2019
Das Theaterstück, welches von Joachim von der Heiden als Ein-Mann-Stück konzipiert wurde, beschäftigt sich mit den Farben: Rot, blau, grün und gelb in verschiedenen Schattierungen. Das Stück integriert die Farbwahrnehmung der Kinder und bezieht sie in die Benennung der Farben spielerisch ein. Farbfamilien können erkannt und wiederholt werden.
Mit einfachen Mitteln: Farbbällen, Luftballons, Gummibändern, Papiertüten, Stoffbrillen und Clownsnasen wird die Fantasie der Kinder angeregt. Es entstehen Bilder mit Dreiecken, Kreisen, Schleifen im Raum, die über die Dauer des Stückes wachsen. Die auf diese Weise erschaffenen Kunstwerke erinnern an Bilder von Künstlern wie z.B. Sophie Taeuber-Arp oder Hans Arp.
Die Theaterbesucher werden spielerisch in die Handlung einbezogen und tragen so zur Bildgestaltung bei. Sie dürfen ein Band halten, einen Ballon aufpusten, eine farbige Brille oder Nase aufsetzen. Welche Körperteile gehören zu einem Gesicht oder ganzem Menschen, wie bewegen sich Planeten umeinander, ganz nebenbei werden die unterschiedlichsten Wissensgebiete angerissen und kreativ umgesetzt.
Das ganze Theaterstück kommt weitgehend ohne Sprache aus. Gezielt eingesetzte Klingeln, die sich am Boden befinden und wenige musikalische Töne begleiten das Stück. Es ist ideal für Kindergartenkinder und Grundschüler/-innen.
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